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Fachpersonal für Ihr Werk in Spanien und Portugal

Veröffentlicht am

Schweißer in einer Industriehalle, dahinter zwei Kollegen mit Schutzhelm

Wer in Spanien oder Portugal ein Werk betreibt oder eine Anlage errichtet, braucht Schweißer, Rohrleitungsbauer und Monteure oft nur für ein paar Wochen oder Monate: für einen Stillstand, eine Erweiterung oder eine Baustelle mit Arbeitsspitze. Eine feste Stelle lohnt sich dafür selten. Fachpersonal von außen zu holen ist dann die übliche Lösung.

Dabei gibt es zwei Wege, die man auseinanderhalten sollte.

Personal im Werk oder Auftragsarbeit

Personal im Werk. Die Fachleute arbeiten in Ihrem Werk, und Sie oder Ihr Bauleiter teilen die Arbeit ein. Das passt, wenn Sie den Ablauf selbst steuern und Ihnen nur Hände mit dem richtigen Nachweis fehlen, etwa drei Rohrschweißer für den Stillstand im Herbst.

Auftragsarbeit. Sie beschreiben das Ergebnis, zum Beispiel eine montierte, geschweißte und geprüfte Rohrleitung. Der Dienstleister plant, führt aus und steht für das Ergebnis ein. Das passt, wenn Sie Aufwand und Verantwortung nicht selbst tragen wollen.

Der Unterschied liegt darin, wer die Arbeit steuert und wer für das Ergebnis geradesteht. MetalBraga arbeitet in beiden Formen. Welche für Ihren Fall die richtige ist, hängt vom Umfang und von Ihrer eigenen Organisation vor Ort ab.

Was Sie vor dem Auftrag klären sollten

  • Rechtsrahmen. Die Überlassung von Arbeitskräften und die Vergabe eines Werks werden je nach Land unterschiedlich behandelt. Wenn ein Unternehmen aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz Personal in ein Werk in Spanien oder Portugal holt, sollte es vor Vertragsabschluss prüfen lassen, welches Modell gilt und welche Pflichten daraus folgen.
  • Qualifikationsnachweise. Für druckführende Rohrleitungen und tragende Bauteile verlangen Normen und Auftraggeber einen gültigen Nachweis. Bei Schweißern ist das meist die Schweißerprüfung nach EN ISO 9606-1 für Stahl oder Teil 2 für Aluminium, die für Verfahren, Werkstoff, Dickenbereich und Position gilt und alle sechs Monate bestätigt wird. Lassen Sie sich die Nachweise vor Beginn zeigen, nicht erst auf der Baustelle.
  • Einweisung und Arbeitsschutz. Werksordnung, Schutzausrüstung und Sicherheitsunterweisung gelten für Fremdpersonal wie für eigene Leute. Klären Sie, wer einweist und wer die Arbeitsfreigabe erteilt.
  • Sprache. Auf der Baustelle wird meist Spanisch oder Portugiesisch gesprochen. Legen Sie fest, in welcher Sprache Zeichnungen, Schweißanweisungen und Berichte vorliegen und wer bei Rückfragen erreichbar ist.
  • Dokumentation. Schweißanweisungen (WPS), Prüfberichte und Schweißprotokolle gehören zur Lieferung. Vereinbaren Sie vorab, was Sie am Ende in der Hand haben wollen.

Wer Fachpersonal von außen holt

Typisch sind Anlagenbauer und Errichter, die auf einer Baustelle in Spanien oder Portugal Personal aufstocken, und Betreiber von Industrieanlagen, die für Stillstand, Umbau oder Reparatur kurzfristig Fachleute brauchen. Gemeinsam ist ihnen ein Auftrag mit klarem Zeitraum und festen Anforderungen an die Nachweise.

Was wir für eine Anfrage brauchen

Für ein Angebot genügen uns diese Angaben:

  • Gewerk und Verfahren, zum Beispiel Rohrleitung in Edelstahl mit WIG
  • Werkstoff, Dicken und geforderte Norm
  • Standort des Werks und gewünschter Zeitraum
  • Zahl der Fachleute, wenn Sie Personal für Ihr Werk suchen
  • Zeichnungen oder Isometrien, wenn vorhanden

Mehr zu den Schweißarbeiten finden Sie auf unserer Seite Schweißarbeiten und Schweißer. Wenn Sie Ihren Auftrag schildern möchten, nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns: Auftrag, gewünschter Zeitraum und Standort des Werks genügen. Danach melden wir uns mit einem Angebot.